Tissainayagam, PTA und humanitäre Krise im Vanni[TamilNet, 05. September 2008, 11:45 GMT] Die Anklage der srilankischen Regierung gegen Tissainayagam, weil er die Wahrheit gesagt und das Recht auf sachliche Kritik in Anspruch genommen hat, das er als Journalist genießt, machen die Veröffentlichung jeglichen Widerspruchs zu Regierungspositionen in der srilankischen Presse unmöglich. Tissainayagam ist der erste Journalist, der sich in dem drakonischen Gesetzespack des Antiterrorismus- Gesetzes Nr. 48 von 1979 (PTA) und der Notstandsbestimmungen (EMR) verfangen hat.Ganzer Artikel >> Pater Emmanuel: Schweigen der internationalen Gemeinschaft ins tamilische Gedächtnis geschweißt[TamilNet, 04. September 2008, 13:15 GMT] „Die Rolle, die die Großmächte dabei spielen, den Staatsterrorismus und die Menschenrechtsverletzungen des srilankischen Staates zu übersehen, wird für immer im Gedächtnis der Tamilen bleiben“, erklärte Prof. Dr. S.J. Emmanuel, ehemaliger Generalvikar der Region Vanni, in einem offenen Brief aus Deutschland in Reaktion zum Schweigen der internationalen Gemeinschaft zur menschlichen Katastrophe in den Distrikten Mullaiththeevu und Ki'linochchi, die mit schutzsuchenden Flüchtlingen überfüllt sind. Sein offener Brief wurde veröffentlicht, während am frühen Donnerstagmorgen die Artillerie der srilankischen Armee (SLA) Ki'iinochchi erreicht hat.Ganzer Artikel >> Umfrage: Tamil Nadu für unabhängiges Eelam[TamilNet, 02. August 2008, 07:01 GMT]In einer Umfrage, die von dem populären Wochenmagazin Ananda Vikata im indischen Bundesstaat Tamil Nadu durchgeführt wurde, hat sich eine Mehrheit für ein unabhängiges Tamil Eelam als Lösung für die Krise in Sri Lanka ausgesprochen. Der Ausgang der Umfrage und deren Erscheinen in einem einflussreichen Magazin sagen einen Paradigmenwechsel in Tamil Nadu voraus, meinen Beobachter. Ganzer Artikel >> Europa-Abgeordneter überlegt, Tamilen zum Buddhismus zu konvertieren[TamilNet, 30. Juli 2008, 20:45 GMT] „Ich frage mich regelmäßig, ob Sri Lanka ein viel friedlicherer und homogenerer Ort gewesen wäre, wenn, sagen wir, 40 Prozent der tamilischsprechenden Bevölkerung Buddhisten wären und nicht ausschließlich hinduistisch oder christlich. Ist es so schwer, den Tamilen die buddhistische Religion anzugewöhnen?“ wundert sich Niranjan de Silva Deva-Aditya, Abgeordneter des Europaparlaments (MEP) aus Großbritannien und Ehrenbotschafter Sri Lankas, in einer Erklärung nach seinem Besuch in Sri Lanka als Vizevorsitzender einer EU-Delegation.Ganzer Artikel >> Colombos Krieg kommt zurück[TamilNet, 21. Juli 2008, 09:20 GMT]Zum ersten Mal in zwei Jahren nach dem Kriegsbeginn der srilankischen Regierung hat der öffentliche und private Sektor des Südens öffentlich höhere Löhne von der Regierung gefordert, obwohl die Regierung Rajapakse an die Öffentlichkeit appelliert hat, die Militärkampagne zu unterstützen. Ironischerweise hat die extrem-nationalistische Janatha Vimukthi Peramuna (JVP), die Rajapakse an die Macht geholfen und die Militärkampagne unterstützt hat, offen für eine Kampagne für eine Lohnerhöhung von 5.000 Rupien pro Monat stark gemacht und gedroht, einen dreitägigen Streik durchzuführen. Zuvor hatte es bereits einen eintägigen Streik gegeben, dessen Ausgang unterschiedlich bewertet wurde. Ganzer Artikel >> Der Meister spielt seine Karten aus[TamilNet, 20. Juli 2008, 14:37 GMT]Kalaignar M. Karunanidhi, Chefminister des indischen Bundesstaates Tamil Nadu, hat die indische Zentralregierung am Samstag gewarnt, dass er nicht zögern würde, eine Rückgabe der Insel Kachchatheevu von Sri Lanka anzustreben, sollten die Rechte der Fischer aus Tamil Nadu nicht geschützt werden. Der Zeitpunkt und die Heftigkeit der Forderung hat unter Beobachtern zu verschiedenen Spekulationen geführt. Ganzer Artikel >> Zivilbevölkerung im Norden Mannaars vor Armee-Bombardements auf der Flucht[TamilNet, 19. Juli 2008, 00:07 GMT] Flüchtlingsfamilien der Dörfer in Moon'raampiddi und Ve'l'laangku'lam im nördlichen Teil des Distriktes Mannaar haben am Freitag ihre Heime verlassen, nachdem das Artilleriefeuer der srilankische Armee (SLA) Iluppaikkadavai im Norden von Vidaththaltheevu erreichte. Flüchtlinge aus der Division Maanthai West des Distriktes Mannaar und der Division Thu’nukkaay des Distriktes Mullaiththeevu sind unterdessen in der Division Karaichchi in Ki'linochchi ohne ordentliche Unterkünfte und Versorgung.Ganzer Artikel >> Sri Lankas Armeechef sagt Sieg für Mitte 2009 voraus[TamilNet, 02. Juli 2008, 09:01 GMT]Sri Lankas Armeechef Generalleutnant Sarath Fonseka hat diese Woche seinen Zeitplan für einen Sieg über die Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) wieder einmal revidiert – von Juni 2008 auf Mitte 2009. Internationalen Korrespondenten gegenüber sagte er am Montag, dass die LTTE ihre Fähigkeit zur konventionellen Kriegsführung eingebüßt habe und die meisten der verbleibenden LTTE-Kader innerhalb eines Jahres tot sein würden. Er behauptete, das es das Ziel der LTTE sei, die gesamte Insel einzunehmen und die Mehrheitsgemeinschaft der Singhalesen auszulöschen, und schwor: „Wir werden dies um jeden Preis verhindern; wir werden sie bekämpfen.“ Ganzer Artikel >> Balakumaran: „Tamil Eelam kein hastig entworfenes Konzept“[TamilNet, 11. Juni 2008, 01:05 GMT] Während die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft zum Erreichen der Befreiung notwendig sei, sollten die Tamilen verstehen, dass die Politik der internationalen Gemeinschaft im Hinblick auf verschiedene nationale Kämpfe oftmals inkonsistent und durch Eigennutz begründet sei, sagte das führende LTTE-Mitglied Balakumaran in einem Interview mit einem australisch-tamilischen Radiosender. Auf Weisungen anderer Leute zu hören und die Ideale aufs Spiel zu setzen spiegele lediglich die Schwäche eines Befreiungskampfes wider. Balakumaran zeigte sich überzeugt von der Stärke und Widerstandsfähigkeit des tamilischen Volkes, Hindernisse auf dem langen Weg zur Befreiung entgegenzutreten.Ganzer Artikel >> Todesurteil für Journalisten?[TamilNet, 06. Juni 2008, 02:03 GMT] Die Drohungen in zwei Artikeln der Internetseite des srilankischen Verteidigungsministeriums „sind faktisch ein Todesurteil für Journalisten und Redakteure der Medien“, schreibt Free Media Movement (FMM), eine in Colombo ansässige Medienrechtsorganisation, in einer diese Woche veröffentlichten Erklärung. Die Artikel erhöben schwerwiegende Anschuldigungen gegen den „ehemaligen FMM-Vorsitzenden Sunanda Deshapriya, Sunday Times Redaktionsmitglied und Verteidigungs-Kolumnist Iqbal Athas und acht weitere Nachrichtenmedien“, schreibt die Internationale Journalistenföderation (IJF).Ganzer Artikel >>
|
letzte 15 Berichte
|
|
|
|
||